OSTERMARSCH 2021 in München

Der vollständigen Aufruf – Münchner Friedensbündnis: www.muenchner-friedensbuendnis.de/Ostermarsch-Muenchen-2021#AufrufMünchner
Münchner Bündnis gegen Krieg und Rassismus www.gegen-krieg-und-rassismus.de/aktuelles-2/ostermarsch
Nachdem das Kreisverwaltungsreferat die Innenstadt für Demonstrationen gesperrt hat, findet der Ostermarsch
in München  – anders als ursprünglich geplant – wie folgt statt:

11:00 Uhr: Auftaktkundgebung Geschwister-Scholl-Platz (U-Bahn Universität)
11.30 Uhr: Demonstration
12:30 Uhr: Abschlusskundgebung Königsplatz
Dort endete auch vor 60 Jahren der erste Ostermarsch in München. Die Rede auf der Abschlusskundgebung
hielt damals Erich Kästner.

10 Jahre Fukushima: Fürs Klima gegen Atomkraft

Zum 10. Fukushima-Jahrestag bekräftigt ein breites Bündnis aus über 50 Umweltorganisationen, Jugendverbänden, Anti-Atom-Initiativen und weiteren gesellschaftlichen Organisationen die Ablehnung der Atomenergie. In einer gemeinsamen Erklärung fordert das Bündnis eine konsequente Energiewende statt Atomkraft. Das Positionspapier, das .ausgestrahlt mitinitiiert hat, und eine aktuelle Pressemitteilung kannst du auf der .ausgestrahlt-Website lesen. Ein starkes Zeichen gegen Atomkraft kommt aktuell auch aus der europäischen Klimagerechtigkeitsbewegung: Mehr als 80 Gruppen aus 15 Ländern haben ein gemeinsames Statement gegen Atomkraft verfasst. Darin heißt es unter anderem: „Mitten in der Klimakrise bewirbt die Atomlobby Atomkraft als angeblich einfache Lösung für das Klimaproblem. Als Aktivist*innen der Klimagerechtigkeits- und Anti-Atombewegung aus ganz Europa wissen wir, dass dies grundfalsch ist.“ Auf der „Climate Justice against Nuclear“-Website findest Du das Anti-Atom-Statement der europäischen Klimagerechtigkeitsbewegung neben anderen auch in einer deutschen Fassung. Setze auch Du ein klares Zeichen gegen Atomkraft, wann immer sich die Gelegenheit bietet! Am 19. März findet der nächste globale Klimastreik statt. Momentan ist aufgrund der Corona-Situation zwar noch unklar, welche Aktionen möglich sind, solltest Du jedoch an diesem Tag in Deiner Stadt für den Klimaschutz auf die Straße gehen, vergiss neben der Maske die Anti-Atom-Sonne nicht! Im .ausgestrahlt-Shop findest Du neben den klassischen Anti-Atom-Sonnen-Fahnen auch das Transparent „Weg mit Kohle und Atom – erneuerbar ist unser Strom!“ Diese Botschaft wird ganz bestimmt auf keiner Demo übersehen. Wir stellen Dir das Material kostenlos zur Verfügung; wende Dich bei Interesse bitte per E-Mail an shop@ausgestrahlt.de. Versorge Dich und andere persönlich oder per Post mit kostenlosem Informationsmaterial zum Thema „Klima und Atom“ aus dem .ausgestrahlt-Shop. Die Broschüre „Irrweg in der Klimakrise“ etwa erläutert ausführlich, warum Atomkraft keine Option gegen den Klimawandel ist, sondern Klimaschutz behindert. Das passende Poster liefert auf einen Blick 15 Argumente gegen Atomkraft in der Klimakrise. Ein Flyer fasst die wichtigsten Argumente kurz zusammen. Du kannst das Material zum Verteilen oder Auslegen auch in größeren Mengen kostenlos im Shop bestellen. – » Positionspapier lesen» Infomaterial „Klima und Atom“ bestellen – Quelle: .ausgestrahlt | Große Bergstraße 189 | 22767 Hamburg | info@ausgestrahlt.de | www.ausgestrahlt.de

Solidarität. Grenzenlos

„Internationale Woche gegen Rassismus: Solidarität. Grenzenlos“ 2021 in Fürstenfeldbruck:
Mo, 22.3.2021, 19:00 Uhr – Online-Vortrag mit Diskussion: „Wieso immer die Juden? – Hintergründe und Ursachen von Antisemitismus“. Referenten: Prof. Dr. Juliane Sagebiel und Prof. Dr. Klaus Weber. Am 9. Februar 2019 versucht der Rechtsextrem Stephan B. in Halle in die Synagoge einzudringen, um unter den Betenden ein Blutbad anzurichten. Der 9. Februar 2019 ist Jom Kippur, der höchste jüdische Feiertag, die Synagoge war ohne Polizeischutz. Als das nicht gelingt, erschießt er zwei Zufallsopfer. Der Prozess zeigt B.‘s Aktivitäten in rechten Netzwerken und seine Bewunderung der Attentäter von Oslo und Christchurch. Aber wie kommt man dazu, Menschen ermorden zu wollen, die friedlich ihrer Religion nachgehen wollen? Was bringt Menschen nach diesen Untaten und dem Holocaust dazu, wieder eine jüdischen Weltverschwörung herbeizufantasieren und den Wortführern rechter Gewalt in den sozialen Netzwerken zu folgen? Gleichzeitig fühlen sich einzelne als Nachfolger von Sophie Scholl oder Anne Frank, nur weil sie öffentlich gegen Maskenpflicht und pandemiebedingte Einschränkungen protestieren. Die beiden Referenten gehen ein auf die jahrhundertealten Vorurteile und stellen die Zuweisungen und Ängste in den politischen Zusammenhang. Warum folgt auf die Befürchtung, einige wenige Superreiche leiteten im Verborgenen die Weltgeschicke, nicht die Erkenntnis, dass vielleicht das ökonomische System Kapitalismus die Bedrohung darstellt und nicht eine Religionsgemeinschaft. – Prof. Dr. Juliane Sagebiel ist im Vorstand von chaverim e.V., dem Freundeskreis des liberalen Judentums und der jüdische Gemeinde Beth Shalom; bis 2020 war sie Professorin für Soziale Arbeit und stellvertretende Frauenbeauftragte der Hochschule München. Prof. Dr. Klaus Weber ist Mitglied bei chaverim e.V. und Professor für Psychologie an der Hochschule München; er forscht seit über 30 Jahren zu den Themen Faschismus und Rassismus.
Veranstalter: Stadtbibliothek Aumühle, Bullachstr. 26, FFB, mit Sozialforum Amper.
Eine Anmeldung ist erforderlich unter stadtbibliothek@fuerstenfeldbruck.de

Das LIFEstudioFFB beteiligt sich mit vier Beiträgen an der diesjährigen „Internationalen Woche gegen Rassismus: Solidarität. Grenzenlos“ mit Lesungen und Buchvorstellungen für Respekt und Menschenwürde. Die Sendetermine:
Sonntag, 21.3., um 17 Uhr: „Mein Freund Gottfarstein hat mir eine Geschichte erzählt“. Erinnerungen an jüdisches Leben und Leiden. Lesung der Geschichte „Der jüdische Junge“ von Rudolf Leonhard durch Christine Dietzinger, Literaturpädagogin und Leiterin des Vereins „Turmgeflüster“.
Um 17.30 Uhr: „Literatur für Respekt und Menschenwürde“. Christine Dietzinger, Literaturpädagogin und Leiterin des Vereins „Turmgeflüster“, stellt Kinder-, Jugend- und Sachbücher vor, die das Thema der Gleichwertigkeit allen Lebens auf unterschiedliche Weise behandeln und zur zwischenmenschlichen Solidarität aufrufen.
Freitag., 26.3. um 17 Uhr: „Tage, die so quälend sind“. Lesung aus dem Tagebuch von Kurt Schroeter, Diplom-Ingenieur der Elektronik, Violinlehrer und -heilpädagoge, lebte zwischen 1923 und 1937 in Gröbenzell, bevor er ins Exil nach Amsterdam ging und 1942 in Auschwitz ermordet wurde. Erst 2012 setzte ihm der Gröbenzeller Gemeinderat mit der Stolpersteinverlegung ein Symbol der Erinnerung.
Sonntag, 28.3., um 17 Uhr: „Wehret den Anfängen – aber wo, wann und wie?“. Extremismus im Alltag und in der Politik: Klaus Zieglmeier liest Auszüge aus seinen Büchern, die sich mit verschiedenen Formen von Extremismus im Alltag und in der Politik befassen.
Aktuell und in den ersten Tagen danach sind die Sendungen zu sehen auf der Webseite von „LIFEstudioFFB“: https://lifestudio.ffbaktiv.de. Alle Aufzeichnungen sind danach und ständig zu sehen auf www.youtube.com/ffbaktivstudio.

Internationaler Appell zum 8. März

Internationaler Appell: Friedensstifterinnen, Kriegsgefangene und Menschenrechtsverteidigerinnen aus den Gefängnissen entlassen! Vor genau 100 Jahren begründete Clara Zetkin den Internationalen Frauentag am 8. März, der bereits 1910 von der Frauenbewegung beschlossen wurde. Im Internationalen Jahr der Frau 1975 feierte die UNO den Internationalen Frauentag, und seit 1977 ist der 8. März der offizielle Tag für Frauenrechte und Weltfrieden. An diesem hundertsten Jahrestag fordern wir, Frauen aus verschiedenen Teilen der Welt, Taten statt nur symbolischer Glückwünsche von den Weltenlenker*innen. Wir appellieren u.a. an den Generalsekretär der Vereinten Nationen, den Generalsekretär der OSZE, den Generalsekretär der NATO, den Generalsekretär des Europarates und die Spitzenkräfte der multilateralen Organisationen, sich an die Interessenvertreter*innen und Mitgliedsstaaten zu wenden, um folgende Forderungen von Hunderten von Frauen*- und Menschenrechtsorganisationen umzusetzen – ganz im Geiste der Agenda für Frauen Frieden und Sicherheit: die entscheidende Rolle von Frauen* anzuerkennen, die in den Konfliktzonen der Welt ihr Leben riskieren, um Frieden zu fördern und zu verteidigen und demokratische Rechtsstaatlichkeit und Gerechtigkeit für alle Menschen aufrechtzuerhalten; Frauen*, als Kriegsgefangene, Menschenrechtsaktivistinnen und Journalistinnen, aus den Gefängnissen freizulassen, deren „Verbrechen“ darin besteht, Frieden, Gerechtigkeit für alle und demokratische Rechtsstaatlichkeit zu wahren und voranzutreiben, indem sie ihre jeweiligen Regierungen zur Verantwortung ziehen; echte Anstrengungen zu unternehmen, um die Umsetzung der Resolution 1325 des UN-Sicherheitsrates zu verbessern, um die Teilnahme von Frauen an allen Friedensverhandlungen zu sichern, um abzurüsten und um dadurch einen nachhaltigen Frieden zu gewährleisten; Wahrscheinlich können die Frauen der Welt erst dann wirklich beginnen, den internationalen Frauentag in seiner vollen Bedeutung zu feiern.
Internationaler Appell, initiiert von Gulnara Shahinian/Democracy today Armenia, Heidi Meinzolt/WILPF international Board for Europe, Jackie Abramian, Journalist) und unterzeichnet von über 100 Aktivist+innen und Organisationen aus der ganzen Welt.Bericht: https://www.pressenza.com/de/2021/03/friedensstifterinnen-kriegsgefangene-und-menschenrechtsverteidigerinnen-aus-den-gefaengnissen-entlassen

Kriegsübung trotz Pandemie

U.S. Army Europe und Bundeswehr bereiten trotz Pandemie das Großmanöver Defender Europe 21 vor – gegen Russland. BERLIN/WASHINGTON (Eigener Bericht von german-foreign-policy.com) – Die NATO-Staaten bereiten sich auf ein zweites „Defender Europe“-Großmanöver vor. Mit ersten Aktivitäten ist voraussichtlich im Mai zu rechnen. Die letztjährige Kriegsübung Defender Europe 20 wäre in ihrer ursprünglich geplanten Form das größte US-geführte Manöver in Europa seit dem Ende des Kalten Kriegs gewesen. Defender Europe ist als Manöverserie konzipiert und soll jedes Jahr stattfinden, um das neue Level der Militarisierung Europas aufrechtzuerhalten und auszubauen. Defender Europe 21 ist in einem vergleichbaren Maßstab geplant wie die Übung im vergangenen Jahr; es richtet sich erneut gegen Russland, hat allerdings einen anderen regionalen Schwerpunkt – das Schwarze Meer statt der Ostseeregion. Auch Deutschland ist involviert, einerseits direkt mit eigenen Soldaten, andererseits durch logistische Unterstützungsleistungen. Im vergangenen Jahr war dabei auch zivile Infrastruktur in den Dienst der NATO-Truppen gestellt worden. Die Vereinigten Staaten planen neben den gegen Russland gerichteten Defender Europe-Manövern auch eine Übungsserie Defender Pacific – gegen China. – Weiterlesen – Quelle: https://www.german-foreign-policy.com

Information von ICAN Deutschland: Die Unterstützung für den Atomwaffenverbotsvertrag wächst!
Seit dem Inkrafttreten des AVV haben weitere Staaten den Vertrag ratifiziert – Kambodscha, Benin, die Philippinen und die Komoren. Damit hat der Vertrag nun schon 54 Mitglieder. Jeder einzelne Beitritt stellt ein wichtiges Signal an die internationale Staatengemeinschaft dar und erhöht die normative Wirkung des Atomwaffenverbotes!
2021 wird ein spannendes Jahr. Sechs Landtagswahlen und die Bundestagswahl im September bieten die Möglichkeit für einen Politikwandel zu einer atomwaffenfreien Welt. Denn in ganz Deutschland wächst die Unterstützung – über 600 Abgeordnete haben unsere ICAN-Erklärung unterschrieben und fordern damit von der Bundesregierung den Abzug der Atomwaffen aus Deutschland und den Beitritt zum AVV. In einem Gutachten des Wissenschaftlichen Dienstes des Bundestags wurden unsere zentralen Argumente ebenfalls gestärkt. Eine Zusammenfassung der wesentlichen Aussagen des Gutachtens könnt ihr hier lesen. Darin heißt es auch: “Festgefahrenen Debatten brauchen neue Impulse”. Warum ist Deutschland noch nicht dabei? Warum gibt es noch immer Atombomben auf deutschem Boden, obwohl sich in Umfragen bis zu 92% der Deutschen klar gegen diese tödlichen Waffen bei uns aussprechen?
Webseite: https://www.icanw.de

Lockdown für Rüstung, Militär und Krieg!

Bericht des des Aktionsbündnisses gegen die NATO- Sicherheitskonferenz über die Demonstration am 20.2.2021 in München: Es war eine super Demo, bunt, powervoll und mit klasse Redebeiträgen. Wäre es nach dem Münchner Kreisverwaltungsreferat gegangen, dann hätte unsere Kundgebung auf dem Marienplatz und die anschließende Demonstration zum Bayerischen Hof mit mehr als 500 Menschen so nicht stattfinden können. Das KVR (Kreisverwaltungsrat) hatte in seinem schriftlichen Auflagenbescheid die Teilnehmerzahl sowohl auf dem Marienplatz, als auch für die Demonstration auf 100 Personen begrenzt. Unser detailliertes Infektionsschutzkonzept, das wir vorgelegt hatten, mit Regelungen, die jedes Infektionsrisiko ausschließen, wurde vom KVR einfach ignoriert. Die Entscheidung des KVR war ganz offensichtlich politisch motiviert. Mit der Beschränkung der Teilnehmerzahl sollte der Protest gegen die Aufrüstungs- und Kriegspolitik Deutschlands und der NATO möglichst klein gehalten werden. Dafür spricht auch, dass uns der Auflagenbescheid für die vor Wochen bereits angemeldete Demonstration erst einen Tag vor der Veranstaltung am späten Nachmittag zugestellt wurde. Damit hat das KVR unsere beabsichtigte Klage beim Verwaltungsgericht gegen den skandalösen Eingriff in das Grundrecht der Meinungs- und Versammlungsfreiheit verhindert. Erfreulicherweise hat die Polizei nichts unternommen, um die grundgesetzwidrigen KVR-Anordnungen durchzusetzen, sodass die Demonstration zum Bayerischen Hof, dem traditionellen Tagungsort der Kriegsstrategen wie geplant und ohne Behinderungen durchgeführt werden konnte. Während auf Ischingers diesmal virtuellen Munich Security Conference (MSC) die Repräsentanten der NATO-Staaten den transatlantischen Schulterschluss gegen Russland und die VR-China beschworen, höhere Rüstungsausgaben und die Fortsetzung ihrer Kriegseinsätze ankündigten, forderten die die Rednerinnen und Redner auf der Antikriegsdemonstration am 20. Februar eine Politik der Entspannung und Abrüstung, anstelle des brandgefährlichen Konfrontationskurses gegen Russland und die China. Die Milliardensummen, die für militärische Aufrüstung und Kriegsvorbereitung verschleudert würden, müssten für Investitionen in die Sozialsysteme, das Gesundheits- und Bildungswesen sowie in den Umwelt- und Klimaschutz investiert werden. Deutschland dürfe keinerlei Beihilfe zu den US-Drohnenmorden und zu völkerrechtswidrigen Angriffskriegen leisten, die Bundesregierung müsse die Beteiligung an der Atomkriegsstrategie der USA beenden und dem Atomwaffenverbotsvertrag beitreten. „Wir kommen wieder“, erklärte Tobias Pflüger von der Informationsstelle Militarisierung vor dem Bayerischen Hof, nämlich dann, wenn in einigen Monaten die sogenannte Sicherheitskonferenz 2021 im Bayerischen Hof doch noch stattfinden wird. – Reden auf unserer Demonstration – Hier die Videos von Gerhard Hallermayer: https://youtu.be/O8JeYQnjpkE Demonstration; ttps://youtu.be/bdcRMOKaydw Rede von Laura SDAJ; https://youtu.be/1WDAqPWbOs8 Rede von Andrea Anti-Siko Bündnis; https://youtu.be/V7OgJF7YDzI Rede von Tobias Pflüger (IMI); https://youtu.be/ttfCZaZ8IWk Rede von Jenny (Antifa); IMI Bericht zur virtuellen MSC: http://www.imi-online.de/2021/02/20/narretei-des-krieges-oase-der-ehrlichkeit/; SZ vom Mo. 22.02.21: https://www.sueddeutsche.de/muenchen/siko-muenchen-polizei-1.5212463.

Initiative 19. Februar Hanau

Ein Jahr danach sagen wir selbst, was nicht gesagt werden wird: Wir sprechen über das Versagen der Behörden vor, während und nach der Tat, über die Schwerfälligkeit der Ämter bei der Unterstützung und Hilfe, und selbst beim Erkennen gravierendster Probleme – die Kälte der Bürokratie. Wir sprechen über das unverzeihliche Fehlverhalten der Sicherheitskräfte in der Tatnacht, über die Unwilligkeit und Schludrigkeit von Staatsanwaltschaft und Polizei bei den Ermittlungen, bei der Verfolgung von Spuren, bei dem Ernstnehmen neuer Bedrohungslagen, bei unserem Schutz. Wir sprechen über die wiederkehrenden Respektlosigkeiten und herabwürdigenden Gesten von Beamt:innen, Vertreter:innen von Behörden und Polizei gegenüber Angehörigen und Überlebenden und selbst gegenüber den Toten. Wir sprechen über den Normalzustand von institutionellem Rassismus. Ein Jahr danach bedeutet für uns, wir klagen an. Gegen die Angst. Für das Leben. Erinnern heißt verändern! – Informationen zu den Aktivitäten der „Initiative 19. Februar Hanau“ gibt es unter: https://19feb-hanau.org

Münchner Friedenskonferenz

Freitag, den 19. Februar 2021: Die 19. Internationalen Münchner Friedenskonferenz wird aus bekannten Gründen 2021 nur digital durchgeführt. Sie steht unter dem Motto: Frieden und Gerechtigkeit gestalten – NEIN zum Krieg. Programm: Freitag, den 19. Februar 2021, Friedensakademie von 14:30-19:00 Uhr, Friedensforum von 20:00-22:00 Uhr. Die Friedenskonferenz könnt Ihr bequem von zu Hause aus per YouTube-Livestream auf www.friedenskonferenz.info mitverfolgen und über Chat-Funktion mitgestalten. Das ausführliche Programm findet ihr auf unserer Homepage: www.friedenskonferenz.info. Am folgenden Tag, Samstag 20. Februar, Antikriegskundgebung, 14 Uhr Marienplatz, 15 Uhr Bayerischer Hof, Promenadeplatz.
https://sicherheitskonferenz.de/ und www.antisiko.de/aktuelles/antikriegskundgebung/
Ergänzend die Information des DFG-VK: Die Internationale Münchner Friedenskonferenz 2021 steht auch im Zeichen der Pandemie: Friedensfähigkeit in Zeiten der Pandemie. Am Wochenende hätte die Münchner Sicherheitskonferenz im Bayerischen Hof stattfinden sollen. Diese wurde wegen der Pandemie auf einen unbestimmten Zeitpunkt verschoben. Am geplanten Termin wird eine nicht-öffentliche online-Veranstaltung der Sicherheitskonferenz stattfinden. Die Internationale Münchner Friedenskonferenz findet am 19.2., am ursprünglich geplanten Termin, als öffentliche online- Veranstaltung statt. (Die ZuschauerInnen können per Chat-Funktion Fragen stellen und kommentieren). Während weltweit Millionen Menschen unter den Folgen der Pandemie leiden, Gesellschaften und Wirtschaft katastrophal geschädigt werden, hält die sogenannte Sicherheitspolitik an den überholten Konzepten fest: Aufrüstung, Abschreckung, militärische Stärke, Durchsetzung von politischen und wirtschaftlichen Interessen mit Militärinterventionen. Die Münchner Friedenskonferenz wirbt für Abrüstung und zivile Konfliktbearbeitung. An die Stelle des Strebens nach Überlegenheit und Gewinnmaximierung müsste eine neue Denkweise treten: Orientierung an globaler Gerechtigkeit, am Gemeinwohl für alle Menschen und an Nachhaltigkeit in der Wirtschaft und im Umgang mit den Ressourcen. Daher widmet sich die Friedensakademie am 19.2. am Nachmittag dem Szenario „Sicherheit neu denken“. Dieses Szenario für eine neue Sicherheitspolitik skizziert eine Zukunft, in der Deutschland in die zivile Konfliktbearbeitung statt in die Bundeswehr investiert. Am Abend des 19.2. gibt es eine Diskussionsrunde unter dem Titel „Friedensfähigkeit in Zeiten der Pandemie“. Hier finden Sie alle Informationen und den Link auf den Livestream: www.friedenskonferenz.info, hier das Szenario: www.sicherheitneudenken.de. Programm der Friedenskonferenz: 19.2. 2021, 14.30: Eröffnung, für den Trägerkreis der Friedenskonferenz, Grußwort der Münchner Kammerspiele: Martin Valdés-Stauber (Dramaturg). 15:00: Vorstellung des Szenarios „Sicherheit neu denken“ (für NeueinsteigerInnen), Referent: Stefan Maaß, Evangelische Kirche in Baden. Dann folgen 3 Diskussionsrunden zu den Teilbereichen von Sicherheit neu Denken, (Snd) jeweils mit Stefan Maaß; Moderation: Maria Feckl (Pax Christi, Trägerkreis Friedenskonferenz). 16:00 Uhr: Input Andrea Behm (Gemeinwohlökonomie): Gewinner und Verlierer der derzeitigen Wirtschaftsbeziehungen. Globale Folgen und Gerechtigkeit. 17:00 Uhr: Input Thomas Rödl (Die PazifistInnen/DFG-VK): Polizeikräfte im Konzept. 18:00 Uhr: Input Kristina Lunz (Centre for Feminist Foreign Policy): Eine feministische Außenpolitik. Fr., 19.2.2021, 20:00 Uhr, Diskussionsrunde „Friedensfähigkeit in Zeiten der Pandemie“. Stefan Maaß: Was hat sich durch die Corona Pandemie geändert – Folgen für das Konzept Snd? Wie entwickelt sich die (politische, gesellschaftliche) Unterstützung für das Konzept? Professor Dr. Joachim Bauer (Psychotherapeut, Neurowissenschaftler, Autor): Sicherheit neu denken: Warum wir den ökologischen Aufbruch brauchen, um Frieden zu stiften. Myriam Rapior (BUND Jugend, Fridays for Future): Abrüsten statt Aufrüsten. Kommentar zum Konzept „Sicherheit neu denken“. Was hat die Pandemie verändert? Chancen für Abrüstung? Moderation: Andrea Behm, Sprecherin der Gemeinwohl-Ökonomie und Rechtsanwältin für Internationales Strafrecht, Völker- und Europarecht.
Trägerkreis der Friedenskonferenz:·Deutsche Friedensgesellschaft- Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen, Landesverband Bayern; ·pax christi im Erzbistum München und Freising; ·NaturwissenschaftlerInneninitiative Verantwortung für Frieden und Zukunftsfähigkeit; ·Netzwerk Friedenssteuer Region Bayern; ·Projektgruppe „Münchner Sicherheitskonferenz verändern“ e.V.; Internationale Frauenliga für Frieden und Freiheit
Organisation und Koordination: Der Trägerkreis in Zusammenarbeit mit dem Helmut-Michael-Vogel-Bildungswerk zur Förderung der Friedensarbeit der DFG-VK Bayern (Geschäftsführer: Thomas Rödl)
Koordinationsbüro des Trägerkreises, c/o DFG-VK Bayern, Schwanthalerstr. 133, 80339 München, Tel 089 – 89 62 34 46; Mail: muenchen@dfg-vk.de
Spenden: Konto des Bildungswerkes bei der GLS- Bank, (Spenden steuerlich absetzbar): IBAN: DE37 4306 0967 8217 1208 00 ; BIC: GENODEM1GLS
Spenden sind jetzt auch online möglich: www.friedenskonferenz.info
Die Veranstaltung wird gefördert vom Kulturreferat der Landeshauptstadt München und vom katholischen Fonds.

Münchner Friedenskonferenz

19. Internationale Münchner Friedenskonferenz: Frieden und Gerechtigkeit gestalten – NEIN zum Krieg! Am Freitag, 19.2., online dabei sein bei der Friedensakademie von 14:30-19 Uhr, und dem Friedensforum von 20-22 Uhr, auf YouTube-Livestream auf www.friedenskonferenz.info. Das ausführliche Programm: www.friedenskonferenz.info. Und auf Facebook https://www.facebook.com/friedenskonferenz; Instagram: www.instagram.com/muenchnerfriedenskonferenz und twitter: https://twitter.com/MucFriedenskonf
Veranstalter: Internationale Münchner Friedenskonferenz.