Solidarität statt Privilegien. Es geht um Alle. Die Kunst bleibt frei!

Die Vielen“ – denen sich in Berlin derzeit 150 Kunst- und Kulturinstitutionen sowie Verbände angeschlossen haben – richten sich gegen ein rechtes Erstarken, das eben nicht nur die Gegenwart angreift. Sondern auch die Deutungshoheit über die Vergangenheit erobern will. Wozu bekanntlich Versuche gehören, Kunst und Kultur zu instrumentalisieren und zu re-nationalisieren, in die Spielpläne und die Gestaltungsfreiheit einzugreifen, gegen alles Unliebsame zu polemisieren. Dem setzten „Die Vielen“ – nicht nur in Berlin, sondern auch in Nordrhein-Westfalen, Dresden, Hamburg und weiteren Städten – ein Zeichen entgegen: „Solidarität statt Privilegien. Es geht um Alle. Die Kunst bleibt frei!“, lautet das Motto der „Berliner Erklärung“. – Quelle: www.tagesspiegel.de/kultur/berliner-erklaerung-der-vielen-wer-einen-angreift-greift-uns-alle-an/23602038.html
Die Kampagne setzt damit ein deutliches Signal gegen rechtspopulistische und völkisch-nationale Strömungen. Die Aktiven aus dem Kunst – und Kultusbereich initiieren gezielt den Dialog mit Mitwirkenden, Mitarbeiter*innen, Publikum wie Besucher*innen über die gesellschaftspolitische Verantwortung der Kultur und setzen sich für eine offene, demokratische Fortentwicklung unserer Gesellschaft ein. – Quelle: www.kulturrat.de/pressemitteilung/berliner-erklaerung-der-vielen
BERLINER ERKLÄRUNG DER VIELEN – Kunst schafft einen Raum zur Veränderung der Welt: www.dievielen.de/erklaerung-der-vielen

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Memorandum für Frieden und weltweite Abrüstung aller Atomwaffen

Die Tagung „Demokratie und Frieden in Gefahr?“ in Landsberg am Lech verabschiedete am 3.11.2018 ein Memorandum und einen Appell an Bundeskanzlerin Angela Merkel und an die Abgeordneten des Deutschen Bundestages: Über 15.000 Atomwaffen bedrohen die Existenz allen Lebens auf unserem Planeten Erde. Die Hiroshima-Bombe mit einer Sprengkraft von 15 Kilotonnen tötete 1945 innerhalb weniger Minuten über 70.000 Menschen. Heutige Atomwaffen haben eine Sprengkraft bis zu 3 Megatonnen: das 200-fache der Hiroshima-Bombe – ein Vernichtungspotential unvorstellbaren Ausmaßes! Eine einzige Interkontinentalrakete mit 10 getrennt steuerbaren Sprengköpfen kann eine Fläche von ca. 60.000 km² zerstören, vergleichbar fast der Größe Bayerns. Nachdem der amerikanische Präsident Donald Trump beschlossen hat, den INF-Vertrag aufzukündigen, wächst die Gefahr eines neuen atomaren Wettrüstens!
Atomwaffen abrüsten – Jetzt! Die Atomkriegsgefahr ist allgegenwärtig. Mit der Aufkündigung des INF-Vertrages droht eine neue atomare Rüstungsspirale wie zu Zeiten des Kalten Krieges. Dem müssen wir uns mit aller Kraft entgegenstellen. Als Internationale Ärzteorganisation appellieren wir eindringlich an alle Atommächte, im Namen der Menschheit diesen Wahnsinn zu beenden“, so Dr. Till Bastian, Arzt und Gründungsmitglied der IPPNW …“
An die Bundeskanzlerin, Dr. Angela Merkel, richten wir folgenden eindringlichen Appell: „Sie, Frau Bundeskanzlerin, haben sich 2013 in Berlin Präsident Barack Obamas Appell einer weltweiten Abrüstung von Atomwaffen angeschlossen. Deshalb erinnern wir Sie an dieses Vorhaben und erwarten von Ihnen die konkrete Umsetzung Ihrer Ankündigung. Unterzeichnen Sie den Verbotsvertrag von Atomwaffen der Vereinten Nationen und leiten Sie unverzüglich die Ratifizierung des Vertrags durch die Bundesrepublik Deutschland ein! Diese Maßnahme duldet anlässlich des drohenden neuen atomaren Wettrüstens keinen Aufschub! …“
Den ganzen Text hier lesen: www.ippnw.de/atomwaffen/artikel/de/memorandum-fuer-frieden-und-weltweit.html

Erklärung des Arbeitsausschusses der Kampagne „abrüsten statt aufrüsten“

Protesttage: Frieden und Abrüstung waren auf den Straßen präsent. Tausende neue Unterschriften gesammelt. Aktionen in fast 50 Städten. Die Protesttage vom 1.-4. November 2018, organisiert von der bundesweiten Initiative „abrüsten statt aufrüsten“, sind noch nicht zu Ende. Einige Aktionen in verschiedenen Städten ziehen sich bis zum 10.11.2018 hin. An vielen Orten wurden sie aktiv von den Gewerkschaften mitgetragen. Die bundesweite Zusammenarbeit in der Initiative „abrüsten statt aufrüsten“ setzte sich an vielen Orten fort. Diese Aktion wurde von den beiden großen Netzwerken der Friedensbewegung „Kooperation für den Frieden“ und „Bundesauschuss Friedensratschlag“ unterstützt. Die Protesttage wurden fast genau ein Jahr nach Gründung dieser Initiative durchgeführt und erbrachten bis zu den Aktionstagen schon mehr als 120.000 Unterschriften. Zu den Erstunterzeichner*innen gehören vier Gewerkschaftsvorsitzende, die Präsidenten wichtiger Umweltverbände, Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler einschließlich eines deutschen Nobelpreisträgers, führende Kirchenvertreter*innen, Politikerinnen und Politiker mehrerer Parteien und Aktivistinnen und Aktivisten der Friedensbewegung. Die genaue Liste der Erstunterzeichner*innen kann unter www.abruesten.jetzt eingesehen werden. Schon jetzt lassen sich einige bemerkenswerte erste Punkte dieser erfolgreichen Aktion benennen. Wir haben uns in die Haushaltsdebatte des Deutschen Bundestages aktiv und engagiert eingemischt, haben nein gesagt zu weiterer Aufrüstung, zu den wahnwitzigen Erhöhungen des Rüstungshaushaltes bis zu 85 Milliarden. Allein von 2018 auf 2019 soll der Etat für Verteidigung um 11,8% steigen, kein anderer Etatposten hat auch nur ansatzweise diese prozentuale Steigerung. In tausenden von Gesprächen haben wir auf den Zusammenhang zwischen Hochrüstung und Soziales hinweisen können, haben immer wieder verdeutlicht, jeder Euro kann nur einmal ausgegeben werden für Rüstung und Krieg oder für die Menschen. Niemals in den letzten Jahren hatten wir eine so koordinierte bundesweite Gesprächsoffensive der Friedensbewegung hin zu den Menschen unseres Landes. An fast 50 Orten der Republik fanden Aktionen auf der Straße statt. Oft waren es gut gestaltete Informationsstände mit aktiven Sammlerinnen und Sammlern von Unterschriften. Die bis zu 1000 Teilnehmerinnen und Teilnehmer zeigen die Möglichkeiten dezentraler Aktionen. Die „Friedensfrage“ und die Abrüstung waren in der Öffentlichkeit präsent.
An vielen Orten wurde die Sammlung mit Kundgebungen und Demonstrationen verbunden. An diesen beteiligten sich in den größeren Städten immer einige hundert Menschen. Redner*innen aus Friedensbewegung und Gewerkschaften unterstützen die Forderung nach Abrüstung. Einige tausend, im Ende wahrscheinlich bis zu 10.000 neue Unterschriften, wurden gesammelt. Die Unterschriftensammlung stieß auf große Sympathie und Unterstützung in der Bevölkerung. Die Protesttage haben uns einen guten Schritt vorangebracht. Es ist uns gelungen, zeitgleich an vielen Orten  aktiv präsent zu sein und mit vielen Menschen ins Gespräch zu kommen. Wir konnten intensiv über die Gefahren und Kosten der Hochrüstung informieren und aufklären. Auch in vielen kleineren Städten und Orten haben wir gezeigt, es tut sich etwas für den Frieden. Die Aktionen lokaler Friedensbündnisse auf den Straßen und Plätzen wurden unterstützt von engagierten Menschen aus Gewerkschaften, Umweltverbänden und christlichen Initiativen. Mitglieder verschiedener Parteien und politischer Bewegungen waren dabei und unterstützten aktiv unsere Proteste. Für künftige Aktionen brauchen wir viel mehr Teilnehmerinnen und Teilnehmer und noch bessere Zusammenarbeit. Frieden, Klima- und Umweltschutz gehören zusammen. Mit Abrüstung werden Mittel frei für die Finanzierung des internationalen Klimafonds. Mit der Forderung nach Beendigung von Waffenexporten und Kriegen machen wir Fluchtursachen zum Thema. Jeder Euro kann nur einmal ausgegeben werden für Bildung, Schulen, Wissenschaft, Gesundheit und Pflege oder für Rüstung und Krieg. Eine neue Entspannungspolitik in Europa und auch mit Russland ist notwendig. Diese gemeinsamen Positionen werden von vielen Millionen Menschen geteilt. Knüpfen wir daran an und bewegen bei weiteren Aktionen in den nächsten Jahren noch mehr aktive im öffentlichen Raum auf der Straße. Nutzen wir die guten Erfahrungen der Protesttage für weitere, größere und zentrale Aktionen. Wir werden im Rahmen von „abrüsten statt aufrüsten“ die Protesttage intensiv auswerten (Fotos und Videos sind zu sehen unter https://abruesten.jetzt/aktionstage-1-4-november-2018-parallel-zur-2-und-3-etat-lesung/) und zwar sowohl im Arbeitsausschuss als auch gemeinsam mit allen Interessierten im Rahmen der 2. Aktionskonferenz am 10.02.2019 in Frankfurt/Main.
Initiative „abrüsten statt aufrüsten“ – www.abruesten.jetzt

Städte verpflichten sich zu mehr Demokratie

Historische Magna Charta: Weltstädte haben sich zur Zusammenarbeit verpflichtet, um die Demokratie zu schützen und auszubauen, auch angesichts der Bedrohungen durch höhere Regierungsebenen. „Städte sind die innovativsten demokratischen Akteure der Welt, weil sie die Regierungsebene sind, auf der die Bürger am stärksten partizipieren können“, sagte Joe Mathews, Ko-Präsident des Global Forum on Modern Direct Democracy: „Mit der Magna Charta für demokratische Städte gehen wir zurück in die Zukunft und bauen die Demokratie vor allem als eine lokale Einheit wieder auf, so wie sie es bei ihrer Gründung war – durch die Stadt Athen vor 2.500 Jahren“. Die Magna Charta beantwortet die Frage „Was bedeutet es, eine Stadt der Demokratie zu sein?“ und wird als Charta der neuen Organisation „International League of Democracy Cities“ dienen. – https://www.democracy-international.org/de/staedte-verpflichten-sich-zu-mehr-demokratie-historischer-magna-charta
Auf der ganzen Welt arbeiten unzählige Menschen leidenschaftlich und unermüdlich daran, den Bürgern ein echtes politisches Mitspracherecht zu geben. Um dieses wachsende Netzwerk hervorzuheben und zu stärken, startet Democracy International eine interaktive Online-Plattform. Diese soll Menschen und Organisationen zusammenbringen und verbinden, die weltweit an einer modernen direkten Demokratie arbeiten. – https://www.democracy-international.org/de/ein-online-forum-fuer-demokratie-aktivisten
“Demokratie ist eine nie endende Konversation”. Dies sind die abschließenden Worte des Entwurfs für eine neue Magna Charta der Demokratiestädte, die wir zusammen mit den Teilnehmde in Rom während der sonnigen und spannenden Tage des Global Forum on Modern Direct Democracy 2018 entwickelt und verfasst haben. Diese Ausgabe des Global Forum war in jeder Hinsicht rekordverdächtig! Am zehnten Jahrestag des ersten Global Forum in Aarau, Schweiz, diskutierten über 800 Teilnehmer aus mehr als 80 Ländern in Rom über die Zukunft der direkten Demokratie und die Rolle, die Städte bei der Stärkung der Stimmen ihrer Bürger auf der internationalen Bühne spielen können. Das Ergebnis war eine Sammlung von Erkenntnissen, Erfahrungen und Lehren aus der ganzen Welt, der in der Gründung einer Internationalen Liga der demokratischen Städte mündet. Die Städte Rom, Seoul und Taichung verpflichteten sich bereits zur Einhaltung der Ziele der Magna Charta. Nun wird die Magna Charta in einen Aktionsplan umgewandelt, der zur Gründung einer Internationalen Liga der demokratischen Städte führen wird. – Global Forum on Modern Direct Democracy: www.democracy-international.org/civicrm/mailing/view?reset=1&id=1288
Die Magna Charta auf Englisch: https://2018globalforum.com/magna-charta-the-draft

Die neue Zeitung „Abrüsten statt Aufrüsten“

In der Zeitung findet ihr den Aufruf der bundesweiten Initiative „abrüsten statt aufrüsten“ mit den Namen der Erstunterzeichner*innen, sowie kurze Statements von Testimonials, die unseren Aufruf unterstützen. Zudem gibt es einen Text von Peter Brandt mit dem Titel „Keine weitere Aufrüstung“ und unseren Aufruf zu den Aktionstagen. – Bestellen: https://www.friedenskooperative.de/shop/zeitung-abruesten-statt-aufruesten. Online lesen könnt Ihr die Zeitung hier: https://abruesten.jetzt/wp-content/uploads/2018/10/Web_Zeitung-ABR%C3%9CSTEN-STATT-AUFR%C3%9CSTEN_November-2018.pdf. Die Webseite mit allen Infos: https://abruesten.jetzt. Neuester Unterschriftenastand: 120.000.

Filmabend / Sozialforums-Treffen

Filmpremiere: Der marktgerechte Patient. Dokumentation von Leslie Franke und Herdolor Lorenz Seit der Umstellung der Krankenhausfinanzierung auf sogenannte Fallpauschalen steht für deutsche Klinken nicht mehr der kranke Mensch, sondern der Erlös aus seiner Behandlung im Vordergrund. Der Film deckt die gefährlichen Auswirkungen dieser Ökonomisierung auf Patienten und Klinikbeschäftigte auf. Die Dokumentation wurde als „Film von unten“ durch Crowd-funding realisiert. Fernab wirtschaftlicher Interessen blicken die Filmemacher auf beklagenswerte Zustände und sprechen mit Mediziner/innen, Patient/innen sowie Pflegekräften, die mit Streiks auf ihre Lage aufmerksam machen. – Donnerstag, 8.11., 19 Uhr, Eine-Welt-Zentrum FFB im Bürgerpavillon, Heimstättenstr. 24, FFB. Eintritt frei.
Sozialforums-Treffen, am Samstag, 10.11, 15 Uhr, LIB/Sozialzentrum West, 1.Stock, Am Sulzbogen 56, FFB. Wir treffen uns wieder zum informativen Austausch. Berichte aus den Gruppen und Organisationen, aktuelle Themen, offene Gesprächsrunde. – Eintritt frei.

Droht Europa eine neues Aufrüstungswelle?

ICAN Deutschland (Friedensnobelpreis 2017) informiert: „Trumps Alleingang sollte die Bundesregierung zum Anlass nehmen, um sich von der US-Atomwaffenpolitik zu distanzieren, und Deutschland endlich zur atomwaffenfreien Zone machen. Wenn die US-Atombomben aus Rheinland-Pfalz verschwunden sind, kann die Bundesrepublik auch sofort dem internationalen Atomwaffenverbot beitreten! Für diese Forderungen sammeln wir weiterhin Unterschriften. Das Thema steht auf der politischen Tagesordnung. Der Bundestag hat vor wenigen Tagen über den deutschen Beitritt zum UN-Verbotsvertrag diskutiert. Zwar wurde der Vorschlag wie erwartet von der Großen Koalition abgelehnt, doch durch die öffentliche Aufmerksamkeit steigt der Druck auf die Regierung: Wie lange will sie noch behaupten, sie kämpfe für eine Welt ohne Atomwaffen, und gleichzeitig das Verbot boykottieren? Vor der Debatte waren wir mit der Friedensnobelpreismedaille im Bundestag unterwegs und haben uns bei den Abgeordneten bedankt, die bereits die ICAN-Erklärung unterschrieben und sich damit verpflichtet haben, für den deutschen Beitritt zum Atomwaffenverbot zu kämpfen. In den Fraktionen von Linken und Grünen haben wir breite Unterstützung erfahren und auch einige SPD-Abgeordnete engagieren sich für unsere Ziele.“ – Quelle und mehr Infos: http://ki2o.mjt.lu/nl2/ki2o/x75k.htmlwww.icanw.de

Air Base Ramstein steht für Militarismus, Hochrüstung und Kriegführung

Aufruf des Koordinierungskreises der Kampagne Stopp Air Base Ramstein zu den Protestaktionen 2019 gegen Krieg und Drohnentod. Protestiert mit uns – gegen den täglich von deutschem Boden ausgehenden Drohnenkrieg und die Beschaffung von Killerdrohnen durch die Bundesregierung – gegen die Kriegsdrehscheibe US-Air Base Ramstein. Die Air Base ist mit vielfältigen Kommandostrukturen die Einsatz-, Führungs- und Kontrollinstanz weltweiter Kriegseinsätze für die USA/NATO und eine logistische Zentrale. Sie ist Hauptquartier der US Air Forces für Luftwaffeneinsätze in Europa und Afrika. Von Ramstein aus wird Krieg kommandiert, organisiert und durchgeführt – gegen die auch über die Air Base Ramstein organisierte Konfrontationspolitik besonders gegen Russland. Die Air Base ist die Einsatzzentrale für das gegen Russland gerichtete sogenannte Raketenabwehrsystem. Auch von der Air Base Ramstein aus werden die NATO-Truppen und Manöver an der Grenze zu Russland koordiniert – gegen eine immer unerträglicher werdende Belastung von Natur und Umwelt, die vor allem für die Bevölkerung in der Region Kaiserslautern zu gravierenden gesundheitlichen Belastungen führt. Die Air Base Ramstein steht für Militarismus, Hochrüstung und Kriegführung sowohl von USA und NATO als auch der deutschen Politik, an die wir unsere Forderungen richten. Wir sagen Nein – laut, deutlich und immer, immer wieder. Das tausend Mal gesagte muss lauter werden: Wir wollen Frieden und Abrüstung überall auf der Welt! „For the many and not for the few“: Für die Menschen dieses Planeten und gegen den Profit einer kleinen Minderheit der Rüstungs- und Kriegsprofiteure. Als sofortigen Schritt fordern wir: Beendigung des Drohnenkrieges! Schließung der Relaisstation auf der Air Base. Das Ende des Drohnenkrieges würde das Leben von Millionen Menschen auf der Erde erleichtern, verbessern, wieder lebenswerter machen, aber es wäre nicht das Ende von Tod und Leid durch Waffen und Krieg. Wir engagieren uns – mit langem Atem für den Frieden: Für die Schließung der Air Base Ramstein gemeinsam mit einem umfassenden Konversionsprogramm, das zivile Arbeitsplätze schafft und sichert. Die Überwindung der tödlichen Aktivitäten der Air Base ermöglicht sinnvolle Arbeitsplätze und mehr Lebensqualität für die Menschen in der Region – Der beste Weg ein Ende der Air Base zu erreichen ist die Kündigung des Stationierungsabkommens.
Wir fordern von der Bundesregierung und dem deutschen Bundestag: Kündigt das Stationierungsabkommen entsprechen den vertraglich vereinbarten Fristen von 24 Monaten. Beendet die grundgesetz- und völkerrechtswidrige Kriegspolitik der USA von deutschem Boden aus. Wir sind aufgestanden und haben uns der Kriegslogik der Air Base Ramstein widersetzt – seit über vier Jahren mit großen, vielfältigen, bunten, friedlichen Aktionen, die größten Aktionen vor einer Militärbasis in Deutschland! Wir sind eine Bewegung geworden!
Wir wissen: Wir müssen noch mehr werden: in der Region und überall. Deswegen wenden wir uns an alle – die noch zögern, sich zu engagieren oder sich zurückgezogen haben: macht 2019 mit bei den Protesten, bringt euch selbst ein in die vielfältigen Aktionen. Es geht um unser aller Zukunft – die sich bei den beeindruckenden zivilgesellschaftlichen Aktionen dieses Jahres engagiert haben, vor allem gegen Rassismus und für Solidarität mit Geflüchteten, für Klimaschutz und gegen Kohleabbau, gegen Demokratieabbau durch Polizeigesetze sowie auch bei zahlreichen Friedensaktionen zu denen auch die Aktionen gegen die Air Base Ramstein gehörten. Frieden ist nicht alles, aber ohne Frieden ist alles nichts. – Infos: www.ramstein-kampagne.eu

»1,3 Millionen Menschen wurden zwischen 1998 und 2017 durch Klima- und geophysikalische Katastrophen getötet«

„Bericht des UN-Büros für Katastrophenvorsorge (UNISDR)“ – Übersetzung eines Ausschnitts aus der engl. Originalfassung: »Zwischen 1998 und 2017 starben bei klimabedingten und geophysikalischen Katastrophen 1,3 Millionen Menschen und weitere 4,4 Milliarden wurden verletzt, obdachlos, vertrieben oder brauchen dringend Hilfe. Während die meisten Todesfälle auf geophysikalische Ereignisse, vor allem Erdbeben und Tsunamis, zurückzuführen sind, wurden 91% aller Katastrophen durch Überschwemmungen, Stürme, Dürren, Hitzewellen und andere extreme Wetterereignisse verursacht.
In den Jahren 1998-2017 meldeten die von der Katastrophe betroffenen Länder auch direkte wirtschaftliche Verluste im Wert von 2.908 Mrd. USD, von denen klimabedingte Katastrophen 2.245 Mrd. USD oder 77% der Gesamtausgaben verursachten. Dies ist ein Anstieg gegenüber 68% (895 Mrd. USD) der zwischen 1978 und 1997 gemeldeten Verluste (1.313 Mrd. USD). Insgesamt stiegen die gemeldeten Schäden durch extreme Wetterereignisse zwischen diesen beiden 20-Jahres-Perioden um 151%. In absoluten monetären Zahlen verzeichneten die USA in den letzten 20 Jahren die größten Verluste (945 Mrd. USD), was auf hohe Vermögenswerte sowie häufige Ereignisse zurückzuführen ist. Im Vergleich dazu erlitt China eine deutlich höhere Anzahl von Katastrophen als die USA (577 gegenüber 482), aber geringere Gesamtschäden (492 Milliarden US-Dollar).
Solche Schäden sind nur ein Teil der Geschichte, da die meisten Katastrophenberichte an EM-DAT (63%) keine wirtschaftlichen Daten enthalten. Die Weltbank hat berechnet, dass die tatsächlichen Kosten für die Weltwirtschaft atemberaubende 520 Milliarden US-Dollar pro Jahr betragen, wobei Katastrophen jedes Jahr 26 Millionen Menschen in die Armut treiben. (….) Während Länder mit hohem Einkommen Verluste von 53% der Katastrophen zwischen 1998 und 2017 meldeten, meldeten Länder mit niedrigem Einkommen sie nur von 13% der Katastrophen. Daher liegen für fast 87% der Katastrophen in Ländern mit niedrigem Einkommen keine Schadensdaten vor. Eine ähnliche Abweichung bei der Führung von Aufzeichnungen ist geografisch erkennbar. Ozeanien verzeichnete 51% der klimabedingten Katastrophen in den Jahren 1998-2017; in Afrika sind es nur 14%. So sind die Wirtschaftsstatistiken in diesem Bericht für die Länder mit niedrigem Einkommen die Spitze des Eisbergs.
(…) Bei Katastrophen seit 2000 hat die Georeferenzierung ergeben, dass in Ländern mit niedrigem Einkommen durchschnittlich 130 Menschen pro Million Menschen in von Katastrophen betroffenen Gebieten starben, verglichen mit nur 18 in Ländern mit hohem Einkommen. Das bedeutet, dass Menschen, die in den ärmsten Ländern Naturgefahren ausgesetzt sind, mehr als siebenmal häufiger sterben als gleichwertige Bevölkerungsgruppen in den reichsten Ländern. Ein ähnliches Muster tiefer Ungleichheit zeigt sich durch georeferenzierte Verhältnisse von Menschen, die von Katastrophen betroffen (aber nicht getötet) sind. Während die größte absolute Zahl der von Katastrophen betroffenen Menschen in Ländern mit hohem mittlerem Einkommen lebte, lebte die mit Abstand höchste Zahl pro 100 Einwohner in Ländern mit niedrigem Einkommen. Auch hier ist der Unterschied zwischen Ländern mit niedrigem Einkommen (7,8 %) und Ländern mit hohem Einkommen (1,3 %) am stärksten, was bedeutet, dass Menschen in den ärmsten Ländern im Durchschnitt sechsmal häufiger verletzt wurden als Menschen in reichen Ländern, ihr Zuhause verloren, vertrieben oder evakuiert wurden oder Soforthilfe benötigten.«
Quelle: https://www.blaetter.de/archiv/jahrgaenge/dokumente/%C2%BB13-millionen-menschen-wurden-zwischen-1998-und-2017-durch-klima-und-geo – Übersetzt mit www.DeepL.com/Translator
Eine Studie aus Frankreich zeigt eine Landwirtschaft ohne Agrogifte und Mineraldünger: »Die konventionelle Agrarindustrie mit ihrem intensiven Einsatz von Pestiziden und Mineraldünger vergiftet die Natur, erzeugt gesundheitsgefährdende und belastete Lebensmittel und gehört zu den größten Verursachern der Erderhitzung. Eine neue Studie aus Frankreich hat nun aufgezeigt, dass die EU innerhalb von 10 Jahren vollständig auf eine Landwirtschaft umgestellt werden kann, die die eigene Ernährung auf EU-Flächen sichert und vollkommen ohne Agrogifte und Mineraldünger auskommen kann (siehe auch Artikel auf www.euractiv.de). Dank der Agroökologie könnten in Zukunft Pestizide abgeschafft, Umweltschutz verbessert und die Ernährungssicherheit dennoch garantiert werden. Die europäische Landwirtschaft könnte demnächst in der Lage sein, auf Pestizide zu verzichten, ihre Auswirkungen auf Klima und biologische Vielfalt zu verringern und gleichzeitig die Ernährungssicherheit für alle Europäer zu gewährleisten, sagten die französischen Forscher Pierre-Marie Aubert und Xavier Poux auf einer Konferenz am 13. September in Paris.«
Meldung auf https://www.pressenza.com/de/2018/10/ein-pestizidfreies-europa-koennte-genuegend-saubere-gesunde-und-klimaschuetzende-lebensmittel-erzeugen

„Demokratie in Europa“ – Die deutsche Wahlplattform von DiEM25 tritt zur Europawahl 2019 an

Die kommende Europawahl ist keine gewöhnliche Wahl. Es geht darum, wie unsere Kinder einmal leben werden. In ganz Europa sehnen sich Menschen nach einem progressiven Aufbruch. Überall gehen Menschen für Solidarität, Umweltschutz und Weltoffenheit auf die Straße. Trotzdem finden sie in der klassischen Politik kaum Gehör. Deshalb hat DiEM25 eine transnationale Initiative, den „European Spring“, gestartet, und gemeinsam ein Programm für soziale Gerechtigkeit, radikalen Klimaschutz, Geschlechtergerechtigkeit und eine menschliche Migrationspolitik entwickelt. Genau das also, was fehlt! Und mit diesem Programm werden wir in ganz Europa zur Europawahl antreten. Für DiEM25 war die Gründung einer eigenen deutschen Partei (strenggenommen eine parteiähnliche Organisation, SPV) ein großer Schritt. Wir haben uns diese Entscheidung nicht leicht gemacht. Aber nach Gesprächen mit anderen deutschen Parteien war klar, dass diese – bis auf DiB, mit denen wir ein Bündnis geschlossen haben – sich nicht eindeutig für europäische Solidarität anstatt Austeritätspolitik, für offene Grenzen, für europaweit massive Investitionen zur Abwendung der Klimakatastrophe und gegen den wieder aufkeimenden Nationalismus stark machen würden. Deshalb nimmt DiEM25 durch seinen deutschen Ableger Demokratie in Europa an der Europawahl teil und am 25.11. machen wir unsere Aufstellungsversammlung. Carpe DiEM!
Die deutsche Europapartei: https://www.demokratie-in-europa.de
Mehr erfahren über die Aktivitäten von DiEM25: https://mailchi.mp/78d8ce06a3ee/words-alone-are-not-enough-842093?e