3. Mai: Internationaler Tag der Pressefreiheit

Der Internationale Tag der Pressefreiheit erinnert an die Einschränkungen für freie Berichterstattung in vielen Staaten weltweit. Auf Vorschlag der Unesco erklärte die Generalversammlungder Vereinten Nationen im Dezember 1993 den 3. Mai zum Welttag der Pressefreiheit. Die Unesco, die UN-Organisation für Bildung, Wissenschaft, Kultur und Kommunikation, hatte bereits zwei Jahre zuvor die „Erklärung von Windhuk“ verabschiedet, die Zensur als schwerwiegende Verletzung der Menschenrechte kritisiert. Die Botschaft von Windhuk lautet, dass jeder Journalist überall auf der Welt das Recht haben muss, frei und ohne Angst berichten zu können. Den ersten Welttag der Pressefreiheit gab es 1994. Seit 1997 verleiht die Unesco an diesem Tag den Guillermo-Cano-Preis zum Gedenken an den ermordeten kolumbianischen Journalisten.

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