Neues globales Netzwerk gegen Waffenhandel will die Profiteure gewaltsamer Konflikte benennen

Ein breites Bündnis sozialer Akteure will den »tödlichen Entscheidungen«, die im Bundeskanzleramt zugunsten der heimischen Rüstungsindustrie getroffen werden, entgegentreten. So erklärte es der Friedensaktivist Jürgen Grässlin, der unter anderem Sprecher der Kampagne »Aktion Aufschrei – Stoppt den Waffenhandel« ist. Das Ziel des Bündnisses seien dabei nicht allein die Recherchen zu Rüstungsexporten, sondern insbesondere auch Aktionen, um diesem mörderischen Business Einhalt zu gebieten. Dafür sollen sich Friedensaktivisten und Rechtsanwälte, Journalisten und Künstler weltweit zusammenfinden. Seit Donnerstag ist der Onlineauftritt des Netzwerkes in verschiedenen Sprachen im Internet zu finden. Der Ansatz bestehe darin, »den Tätern Name und Gesicht, den Opfern eine Stimme« zu geben.
Die Webseite: https://www.gn-stat.org/deutsch
RüstungsInformatinsBüro: http://www.rib-ev.de/rib-ev/die-arbeit-des-rib-ev

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