Ostermärsche 2018: Mehr Menschen setzen sich für Frieden ein

Das Netzwerk Friedenskooperative sieht die steigenden Teilnehmerzahlen darin begründet, dass, angesichts der erschreckenden Weltlage, viele Menschen den Frieden bedroht sehen und nicht mehr hinnehmen wollen, dass Krisen und Kriege durch die aktuelle Politik noch bestärkt werden. Besonders erfreulich war auch, dass gewerkschaftliche Gruppen die Ostermärsche dieses Jahr stärker unterstützt haben. Am Marienplatz in München Marienplatz fand eine Kundgebung mit über tausend Teilnehmern statt. Gastredner Reiner Braun, einer der Sprecher der „Kooperation für den Frieden“, sprach zur aktuellen Aufrüstung durch die Regierung Deutschlands, die auf „Eskalationspolitik und völkerrechtswidrige Angriffskriege setzt, um unsere Welt ’sicherer‘ machen“ – siehe Video: https://youtu.be/BZaoXnukwb4
Er sagte unter anderem: „Es gibt die strategische Orientierung der politischen Elite: Deutschland soll wieder kriegstauglich werden und die Bevölkerung ideologisch ‚kriegsreif‘ geschossen werden … Dazu dienen die Schaffung von Feindbildern, die Verteufelungen, die Medienkampagnen, etc.Begleitet wird das durch eine immense Aufrüstungskampagne … Krieg ist für die politischen Eliten auch unseren Landes ein Instrument der Politik,. Die Bundeswehr ist an 17 Interventionseinsätzen weltweit beteiligt. Über die Notwendigkeit entscheidet die Bundesregierung aus CDU/CSU und SPD unterstützt von den Grünen. Interventionen für wirtschaftliche Interessen überall in der Welt sind das Credo dieser Politik, nur notdürftig getarnt mit ‚humanitären‘ Argumenten.“
Pressemitteilung vom 2.4.2018: www.friedenskooperative.de/aktuelles/bilanz-der-ostermaersche-2018

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